Kap. I

 

Meine Herren, dies war der erste Teil meiner gesammelten Aufzeichnungen: Im Laufe des Werkes werden sich ebensolche und Worte aus dem Jetzt vermischen, ja transzendieren, um den ungeeigneten Leser abzuschrecken und den geneigten Leser zu binden. Sie werden, meine Herren, am Ende auch so durch das Dickicht finden (es sei denn sie erblinden). Davon bin ich fest überzeugt, geneigter geeigneter Leser.


Erlauben sie mir nun zu ebendiesem zu springen, welches mir gerade durch den Kopf ging: Wohl ob der Erwartung des Besuches einer lieben Freundin stellte ich folgende Überlegungen an: Bei dieser ganz besonderen Person handelt es sich um ein vollkommen einzigartiges Wesen, dessen Bekanntschaft mein leidvolles Leben fürwahr bereichert sowie erhellt, und ebendiese Verbindung wird mich noch einige Male retten (womöglich gar ER-retten). Unsere Beziehung gleicht keiner mir bis jetzt (und wohl auch keiner der Ihnen) bekannten Formen; alters ist sie mir bei Weitem überlegen, intellektuell kann ich ihr jedoch ohne weiteres folgen (oder, folgt sie gar mir? -so wie sie es des öfteren betonte), und emotional lerne ich von ihr. Sie mögen sich wohl fragen, meine Herren, was soll das nun, ist sie seine Geliebte? Mitnichten!, möchte ich ihnen versichern. Zu pervers und banal wäre eine solche Verbindung für mich -

9.8.10 12:42

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Pi (20.8.10 19:30)
Sie folgt dir und denkt an dich auch wenn du gerade in einer anderen Welt andere Dämonen bekämpfst. Bleib tapfer!

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