Prolo g

So sitze ich nun vor meinen Aufzeichnungen. Fragmentarisch, ungeordnet (wie mein Inneres) weiß ich noch mitnichten welch Gebilde aus Wörtern, (Ab)Sätzen Kapiteln sich daraus entschachteln wird. Chronologie? - Zumindest bin ich soweit endlich zu beginnen. Erwarten Sie nicht zu viel, meine Herren, aber auch nicht zu wenig.   

Voraussetzung für das Gelingen, nein, das sich einstellende Gefühl der Zufriedenheit, zumindest doch wenigstens nicht das Gefühl der Ablehnung des eigenen Werkes, der permanenten Selbstzerfleischung, ist die rechte Gesinnung, Herangehensweise an die Arbeit (wobei: soll man es überhaupt als "Arbeit" bezeichnen?) - nicht die Erwartung von Erfolg, überhaupt keine Erwartung nämlich. Tun um zu tun, Schreiben um zu Schreiben, zur reinen Kontemplation, zur Muße, zur Selbsttherapy, zur Beruhigung; das Innere nach Außen kehren, teilen, mitteilen, Sein, Ich-sein; gleichsam einer Zen-artigen Übung (wobei ich zugeben muss davon nicht die Ahnung zu haben um guten Gewissens mich darauf berufen zu können; merken: sich mit Zen beschäftigen-).

Ich merke, und sie merken, ich habe doch einige, viele Erwartungen, sei es nun gut oder nicht, seis drum: Ich tue ja schon was ich will, und werde damit fortfahren, ob sie nun mögen oder nicht. Lassen sie mich mit einer zugegebenermaßen etwas biografisch gefärbten Erzählung beginnen:

2.8.10 00:04

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