deja vu

 

Leave me alone

you awful fucker

leave me alone

you soundless soul-sucker


you hide & disguise

and i don´t recognize

you and your ugly face

i give you the space


but i won´t no more

coz i can´t ignore

that your are still here

and you dispense fear


and downfall

and resignation

enough for a whole nation

.til the last station


But I´m standing up

and you, you shut up

all your black beliefs

all your dark black soul

to turn me into you

that´s your only goal

you´ve turned me so long

but now rings the gong


again it is over

and you are getting lower

2 Kommentare 9.11.10 20:15, kommentieren

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NuMb

 

NUMB



You repeat everything

what there was before

you repeat your life

you can´t ignore

what´s been in your past

how long will it last?

I guess your whole life

til you use the knife


*


cut off the connection

leave your track behind

buy sourself new shoes

life could be so kind!


We forget the moment

everyday we strive-

we forget to live

we forgot our LIFE!


we miss every hour

we miss every day

we wast our power

we stand up to pray


-wish back what has been

all the wonderful time

it´s been bad before

but the demons decline


we grab our life

we can´t cut the rope

the wonderful past

it is our hope


we try to change

what will be, every day

we try to control

every second, okay-


we forgot to get lost

in this miracle moment

past is our host

that´s not how it´s meant





to BE is what we don´t know

to LIVE what we forgot

to TAKE what we lost

to GIVE, we owe a lot


every second passes

and nothing, we do

we just sit and think


and wait for the true-


true life, we expect

but it´ll never come

cuz we´re stuck in the past

we all are numb.



1 Kommentar 30.10.10 18:50, kommentieren

kopflästig

 

Kopflästig



Hier sitz ich nun

hab nix zu tun

verlier mich selbst

ego gefällts


kann nicht mehr leiden

nicht mehr fühlen

ich bleib bescheiden

den geist abkühlen


ich frag mich ständig

was echt was real

mein zwang, unbändig

die praxis, fatal


kann doch nichts erzwingen

mich zum leid zurück bringen

muss doch akzeptieren

muss doch verlieren


so seh ich dass

und scheiter erneut

dreh mich im kreis

niemand ist erfreut


eine neue un(art) zu schreiben

ohne das blatt vollzuspeiben

ohne schmerz ohne qual

was hab ich für ne wahl?


Ist es gut oder schlecht

ist ihnen auch recht?

Ist es mist und dreck

oberflächliches gedeck?


Wie kann ich´s wissen

ist es nicht egal?

Doch im kopfe dünkt mir

  • diese annahme ist fatal.


1 Kommentar 30.10.10 18:20, kommentieren

fucked up now

 

Destroyed

toyed

by life

i still strive


no feelings

somatisation

my bodys creation

sick to the stick


where´s the exit

to exist

i dont know

ho


where to run

where to go

where to stop

where to run


i dont know

i dont know

i dont know

i dont know

1 Kommentar 16.10.10 09:55, kommentieren

unReal

 

Leere mails

verdammted facebook

voller magen

iss noch mehr


leere seele

tote fragen

voller kopf

ich bin so leer


leere gedichte

oberflächlicher schlamm

hängen in der luft

das ist keine kunst


selbstentfernung

der will zur distinktion

selbstabtrennung

verdeppte konzepte


schwimmen am schaun

kratzen am rand

sei alleine

der rauch schmeckt nicht


ich bin fremd

ich bin unverstanden

ich wurde verbraucht

ja, wurde ich?


Keine kunst nur dunst

darf ich ich sein?

Ohne real zu schaffen

ich bin so klein


will entkommen

seh alles verschwommen

soll ich mich krank sehen

oder bin ich verrückt?


ck

1 Kommentar 8.10.10 10:15, kommentieren

dead

 

I dont want want

to hurt you

but can´t escape my prison

of dead bodies


can´t escape

wear my cape

hide and seek

speak ancient greek


where is the love

where is my life

where are my feelings

where am I?


How can i get just one more chance

how can i fall

how can i feel

fall


open my fists

clench them

keep loose

get lost

hit the door

crash the floor


i want to be here for you now

but I cant

and you should not accept

throw me away


leave me alone

as it has always been done

how can i find trust

how can i accept love


how can i walk

how can i talk

how can i move

i cannot chose


my life

i strive

for life

for life

for life

for

life...

1 Kommentar 2.10.10 17:44, kommentieren

Theorie der Praxis - Bourdieu

 

Zum Begriff der Praxis:

Es ist äußerst wichtig, wie Bourdieu schon postulierte, die Akteure nicht als bloße Träger der strukturimmanenten Bedingungen zu definieren, sondern als individuelle Handelnde, mit stets eigener Geschichte, die das Handeln innerhalb der Strukturen nicht nur beeinflusst, sondern bestimmt. Somit können auch psychologische Handlungsmotive in die Analyse miteinfließen. Es geht also darum, wie der Akteur mit den vorgefundenen Strukturen und sozialen Zwängen umgeht. Dabei ergibt sich ein unendlich weites Handlungsspektrum, da es unendlich viele persönliche Geschichten gibt. Hier kann z.B. die Psychologie eine wichtige Ergänzung bieten, die persönliche (und nicht soziale) Handlungsmotive zu klassifizieren weiß, und sie den sozialen Motiven und Strukturen gegenüberstellen kann. Damit ergibt sich mit Sicherheit eine weitaus profundere Analyse menschlichen Handelns, wie alleine durch die bloße Analyse der Strukturen. Dieser Ansatz soll noch über Bourdieus Ansatz hinausgehen, der zwar bereits die Wichtigkeit der Praxis (dem Ort des Handelns, nicht bloß die Verdinglichten Strukturen) erkannte, und sie als solches konstituierte, psychologische Handlungsmotive aber dennoch aussparte. Er ging sogar soweit, Geschmack, ästhetisches Empfingen und Vorlieben alleine durch soziale Bedingungen konstituiert zu sehen, um bewusst dem Vorwurf zu entgehen, psychologischen Faktoren keinen Raum einzuräumen. Genau das aber soll hier geschehen.

Diese Vereinigung scheint mir überhaupt schon seit langem notwendig, um die stets konkurrierenden Erklärungsmodelle der beiden Wissenschaften zu überwinden. Wie kann es  sein, dass ein Soziologe und ein Psychologe für dasselbe Verhalten vollkommen unterschiedliche Erklärungen und Ursachen finden? Nur durch die bewusste Abgrenzung vom jeweils anderen Modell, das am Ende als „falsch“ oder im besten Fall als „auch zulässig“ dargestellt wird. Es ist offensichtlich, dass eine Fusion beider Disziplinen vonnöten ist, die Erklärungen aus beiden Zugängen –innerhalb desselben Modells- zulässt.

Das Modell sieht also wie folgt aus: Akteure bewegen sich in vorgegebenen Strukturen. Diese können stärker oder schwächer sein, historisch rekonstruiert werden, existieren am Ende aber nie ohne die Akteure und deren Handeln (es handelt sich in gewissen Weise um eine Dialektik). Durch ihr Handeln bewegen sich die Akteure nun innerhalb der Strukturen (die sie ja aber selbst mitbedingen) und tragen zu deren Aufrechterhaltung bzw. Veränderung aktiv bei. Im Handeln, in der Praxis nun sind 2 handlungsbestimmende Komponenten auszumachen, zu als solches unabhängig voneinander existieren, aber in der Praxis niemals getrennt voneinander auftreten:

Einerseits der Habitus nach Bourdieu, die sozusagen aktive, kreative Komponente der Strukturen, die im Akteur selbst zu finden ist. Bourdieu meinte damit den Akteuren ihre „Freiheit“ zurückzugeben, die der reine Strukturalismus ihnen weggenommen hatte. Das trifft aber nur insofern zu, dass psychologische, persönliche Motive weiter ausgespart werden, die aber das praktische Handeln ebenso bedingen.

Zweitens soll nun diese psychologische Komponente hinzugefügt werden, die nun einfach nicht durch soziologische Begriffe ersetzt werden kann. Zwischen den beiden Komponenten herrscht in der Praxis menschlichen Handelns nun ein stetes dialektisches Wechselspiel, das durch das Weglassen einer Komponente nicht erfasst werden kann. Dadurch sind all diejenigen rein soziologischen Erklärungsmodelle, auch das Bourdieus, schlussendlich nur Reproduzenten der konstatierten Strukturen, und tragen zu deren Aufrechterhaltung bei, da die wichtige psychologische Komponente einfach nicht berücksichtigt wird.

Ein Bsp.: Ein aus der „mittleren Bildungsschicht“ (eine neue Analyse solcher Begriffe ist auch dringend vonnöten) kommender Gymnasien-Absolvent beginnt an der Uni zu studieren. Er scheint höchst motiviert und versucht sich, auch außerhalb des notwenigen Uni-Pensums zu bilden. Nach Bourdieus Analyse nun ist diese Praxis nun vollkommen logisch, da er, der zu Hause die notwendige Vorbildung, die ein Akademiker-Sohn bereits erhalten hätte, nicht erhalten hat. Da er auf der Uni in Kontakt mit „gebildeteren“ Studierenden kommt, die eben aus anderen Schichten kommen, fühlt er sich gezwungen, sich selber autodidaktisch weiterzubilden, um mit den anderen mithalten zu können. Soweit, so gut, auch wenn diese Analyse höchst problematisch erscheint, basiert sie nämlich stets auf Vorannahmen, über die Eigenschaften unterschiedlicher Schichten. Dennoch, um die Kritik aufzuzeigen, reicht das Bsp. Aus. Denn die Frage, warum der Studierende sich dazu entscheidet, sich zu bilden, ist nur teilweise beantwortet: Bei weitem nicht jeder Studierende in dieser Sitaution würde sich so verhalten. Es spielen also auch persönliche, psychlogische Faktoren mit (natürlich in Verbindung mit den sozialen) die zu diesem Konkreten Handeln führen. Wird diese Komponente außer Acht gelassen, kommt es erneut zu einer Verdinglichung der Strukturen, und das beschriebene Verhalten gilt als „normal“ innerhalb der vorgefundenen Strukturen. Die Kreativität und individuelle Entscheidungskraft des Akteurs, die er in der Praxis zeigen kann, beschränkt sich lediglich auf das „Wie“ der Erfüllung der vorgegebenen Strukturen, und nicht auf das „Warum“.Dieses Bsp. Zeigt ganz gut die Schwächen des alten und die Ziele des neuen Ansatzes. Weiters warnt es davor, Analysen ohne genügend empirisches Material im konkreten Fall anzufertigen, und es als allgemeingültiges Universalgesetz in alltäglichen Diskussionen zu verwenden. Es ist wichtig zu erkennen, dass es sich dabei um ein wissenschaftliches Werkzeug handelt, das eben in der Forschung angewendet werden kann und soll, aber sonst nirgends.

Das alles lässt hoffen, dass in der Zukunft wahrheitsgetreuere Erklärungen für menschliches Handeln möglich sind als bisher. Es ist aber weiter wichtig sich bewusst zu sein, dass es sich stets um Modelle handelt, also nicht die Wirklichkeit, sondern lediglich eine Abbildung der Wirklichkeit, eine Annäherung. Denn die Wirklichkeit, wie sie ist, wird sich nie vollkommen und wahrheitsgetreu abbilden lassen.

1 Kommentar 12.9.10 17:29, kommentieren